Antea Kleine Sekunde Schwarz

Die Antea Kleine Sekunde mit schwarzem Zifferblatt bauen wir seit 2010. Zahlreiche Kunden wollten das klare und reduzierte Design auch in dieser Zifferblattfarbe sehen. Diesem Wunsch konnten wir gerne nachkommen, da wir im STOWA Museum einige Exemplare mit schwarzem Blatt haben, u.a eine kleine runde Golduhr aus den dreißiger Jahren oder mehrere rechteckige Uhren im Stahlgehäuse aus der gleichen Zeit. Die schwarze Variante wurde exakt mit der gleichen Schrift bedruckt und verfügt auch über einen Glasboden, der die Sicht aufs schön dekorierte handaufzugswerk freigibt. Die Gehäusegröße von 35.50 mm und die Höhe von 6.90 mm ergeben eine elegant flach wirkende Uhr die auch gerne von Damen gekauft wird.
schwarzes Lederband
schwarzes Lederband
EUR 825,00
ohne MwSt. EUR 693,28
Lieferzeit: Ende September 2014
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dunkelbraunes Lederband
dunkelbraunes Lederband
EUR 825,00
ohne MwSt. EUR 693,28
Lieferzeit: Ende September 2014
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Edelstahlband Milanaise
Edelstahlband Milanaise
EUR 945,00
ohne MwSt. EUR 794,12
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schwarzes Crocoband
schwarzes Crocoband
EUR 945,00
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dunkelbraunes Crocoband
dunkelbraunes Crocoband
EUR 945,00
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mittelbraunes Crocoband
mittelbraunes Crocoband
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hellbraunes Crocoband
hellbraunes Crocoband
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Galerie

Antea Kleine Sekunde Schwarz, Artikelnummer: anteaksschwarz

Zubehör

EUR 49,00
ohne MwSt. EUR 41,18
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EUR 35,00
ohne MwSt. EUR 29,41
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technische Daten

Maße 

Durchmesser:  35.50 mm

Höhe:  6.90 mm

Bandbreite:  18 mm

Bandanstoß zu Bandanstoß:   44.60 mm

Wasserdicht:  bis 3 ATM 

Gewicht:  41 gr. (Lederband), ca. 85 gr.(Metallband Milanaise)

 

Materialität

Gehäuse:  Edelstahl poliert

Zifferblatt:  schwarz lackiert und weiss bedruckt

Gläser:  Saphirglas flach oben und unten

Zeiger:  weiss lackiert

Band:  verschiedene Lederbänder und Metallband Milanaise verfügbar

Krone:  Edelstahl mit STOWA Logo

 

Uhrwerk

Kaliber:  Peseux 7001

Antrieb:  mechanisch, Handaufzug

Halbschwingungen pro Stunde: 21 600 A/H

Funktion:  Stunde, Minute, kleine Sekunde

Gangreserve:  ca. 42 Stunden

Anzahl der Steine im Uhrwerk:  17 Rubine

Finish:  Genfer Streifen, gebläute Schrauben, vergoldete STOWA Gravur

 

Besonderheiten 

verschraubter Boden, flach, kleine Sekunde

Geschichte

 

Erklärung zum Design der STOWA Antea

 

Da es immer wieder kleine Missverständnisse wegen dem Design der STOWA Antea gibt, möchten wir hier an dieser Stelle einige Dinge dazu erklären. Emotionslos gesagt ist die ganze Sache viel einfacher als viele denken.

In den dreißiger Jahren kauften selbst bekannte Uhrenfabriken aus Glashütte ihre Zifferblätter in Pforzheim ein! Z.B kaufte Lange in Pforzheim Zifferblätter, die zufällig Merkmale von Bauhaus und Werkbund aufwiesen. (Quelle ist das Nomos Buch von Hans Irrek, Design Klassiker, „Die Tangente von Nomos Glashütte“-Seite 18 - zweites Drittel).

Dieser Umstand wurde STOWA auch von mehreren Leuten (u.a. dem Sohn und langen Geschäftsführer der damals größten Zifferblattfabrik der Welt) bestätigt. Damals und noch weit in die achtziger Jahre hinein gab es nur ganz wenige Firmen, die sich ihre Gestaltung von Uhren überhaupt schützen ließen! (ich erinnere mich immer wieder an meine Besuche bei einer Pforzheimer Zifferblattfabrik, die mir Zifferblätter zum Kauf anbot, welche mit Markennamen aller möglichen Firmen bedruckt waren - anfang der Neunziger war da wohl noch niemand so sensibel wie heute). Erst in den neunziger Jahren und durch den Boom am Uhrenmarkt haben immer mehr Firmen erkannt, dass eigenständiges Design sehr wertvoll ist und geschützt gehört (was wir bei STOWA auch völlig in Ordnung finden). Trotzdem gibt es immer wieder Firmen, die ein altes Design 'ausgraben' und für sich schützen. An sich könnte man meinen, dass dies verwerflich ist, dem ist aber nicht so. Der Gesetzgeber sieht z.B. vor, dass Dinge, die in „Vergessenheit“ geraten sind, sehr wohl wieder neu entdeckt und geschützt werden können. Einzig die Frage:„Wann ist etwas in Vergessenheit geraten“ stellt alle vor ein großes Problem. Es gibt aber Fälle in der Rechtsprechung, die solchen Anträgen auf Geschmacksmusterschutz gegenüber positiv eingestellt waren. Andere Fälle waren da keinesfalls eindeutig und eben nicht in „Vergessenheit“ geraten. Dies wird aber immer eine schwierige Entscheidung des Rechtsprechers sein. Da ich weiter in der Sache der Herkunft von z.B. genau den Zifferblättern um die es geht recherchiere, kann man irgendwann einmal sehr gespannt sein, wer nun die Zifferblätter, die bei uns oder anderen Uhren zur Verwendung kommen, tatsächlich entworfen hat.

Es geht eigentlich weniger darum, welche Firma diese Blätter entworfen hat, denn es ist schlichtweg kein exklusives Design irgendeiner Firma, sondern vielmehr eine Epoche in der Pforzheimer und Schweizer Zifferblattindustrie gewesen. 

Ich gehe etwas tiefer hinein in die Materie - ich recherchiere seit Monaten, um den wirklichen Schöpfer oder Zeichner dieser Blätter zu finden. Irgendwo in Pforzheim muss er gelebt und gearbeitet haben. Es bleibt spannend! Im übrigen war die Arbeitsweise vieler existierender und früherer Zifferblattfabriken meist gleich. Man hatte eine Abteilung mit Entwerfern/Designern, die den Uhrenproduzenten ihre Zifferblattkollektionen jedes Jahr mehrmals vorlegten. Der Uhrenproduzent (darunter auch heute sehr erfolgreiche Marken), suchte sich seine Blätter raus und bestellte sie mit seinem Namen und evtl. kleinsten Abweichungen beim Zifferblatthersteller. Somit muss man ganz klar sagen, dass ehemalige Entwerfer/Designer in den Zifferblattfabriken den Trend - zumindest im Uhrenbereich - gemacht haben. Erst heute ist die Gestaltung der Uhren und Zifferblätter zu einem ganz besonders wichtigen und großen Teil der Uhrenindustrie geworden. Ich hoffe, dass meine Erläuterungen das Thema etwas objektiviert haben. Es gibt noch viele Dinge, die in diesem Zusammenhang gesagt werden müssten. Viele Uhrensammler kennen aber auch die zahllosen Uhren aus den dreißiger Jahren, die sich alle der gleichen Formensprache bedienten und heute vielen Firmen als Grundlage für neue Modelle dienen.

 

Neues zu schaffen und „Altes“ nicht völlig vergessen. 

Bei STOWA ein Teil der Philosophie.

 

Jörg Schauer

(Designer und Produzent aller aktuellen STOWA Uhren)

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