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Informationen und Fragen rund um Stowa.

 

Natürlich können Sie zwischen 8.00 und 17.00 Uhr bei uns persönlich anrufen und weitere Infos zu den Uhren bekommen. Tel.: 07082-93060. Zu allen anderen Zeiten können Sie uns eine e-mail unter info@stowa.de senden. Sie bekommen umgehend eine Antwort.


 

Natürlich beliefern wir nahezu jedes Land dieser Erde.

Wir haben Erfahrung mit dem Versand in mehr als 35 Länder, darunter fast alle Europäischen Regionen, USA, Asien, China, Südamerika, Afrika etc.

Kontaktieren Sie uns wenn, Sie z.B. eine Uhr an einen Freund/in in einem anderen Land verschicken lassen wollen, i.d.R finden wir eine Lösung!


 

Ja, Sie können nach Terminabsprache gerne nach Engelsbrand kommen und sich die STOWA Kollektion anschauen.Bitte beachten Sie aber, dass wir auch in Engelsbrand im Moment die meisten Uhren nicht auf Lager haben und Ihre Wunschuhr erst bauen müssen. Gerne führen wir Sie auch durch unser Museum.


 

Nein, STOWA hat sich dazu entschlossen, die Uhren im Direktvertrieb über einen Onlineshop zu verkaufen. Dies ermöglicht uns, die Vertriebskosten gering zu halten.
Einzige Ausnahme sind die Warenhäuser der Fa.Manufactum, die einige Modelle in Ihrem Sortiment führen. Die Modelle "Partitio" und einige andere Uhren bekommen Sie in: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Waltrop.

 

 

Dadurch können wir das beste Preis-/Leistungsverhältnis aufrecht erhalten.
Es fallen keine Aufschläge für den Groß- und Einzelhandel an.

 

 

Natürlich können Sie Ihre Uhr auch bei uns per Fax (07082-93062), Brief oder telefonisch (Montag-Freitag, 8.00 - 17.00 Uhr) bestellen, wenn Ihnen der Aufwand im Shop zu groß ist, oder wenn Sie evtl. noch nicht so mit dem Shopsystem vertraut sind.

 

 

Selbstverständlich verschicken wir gerne unseren STOWA Katalog. Bitte rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Email. Unser Katalog wird am gleichen Tag versandt.

 

Sie haben mehrere Möglichkeiten Ihre Bestellung in unserem Shop zu bezahlen. Bitte suchen Sie sich doch die Variante aus, die für Sie am bequemsten ist.

Sie haben die Wahl zwischen Zahlung per Vorkasse oder Nachnahme ( gegen eine Aufpreis von 10 EUR )

Unsere Bankdaten lauten:

Postgiro Stuttgart

Blz 600 100 70

Konto 23 75 09 709

 

IBAN DE47 6001 0070 0237 5097 09

BIC (SWIFT) PBNKDEFF

 

Volksbank Pforzheim

Blz 666 900 00

Konto 3397895

 

Bei Überweisung vom Ausland:

Volksbank Pforzheim

IBAN DE59 666900 00000 3397895

Swift Code VBPF DE 66

 

oder per paypal.

Immer beliebter wird die Zahlung per Paypal. Dafür können Sie sich bei Paypal.de ein Konto eröffnen, dies macht besonders Spaß, wenn Sie planen in naher Zukunft immer einmal wieder im Internet Einkäufe zu tätigen. 

Bitte beachten Sie, dass die Zahlung erst kurz vor Lieferung fällig ist. Sie werden von uns rechtzeitig angeschrieben

 

 

Kreditkartenzahlung können wir leider nicht anbieten.

Sie haben mehrere Möglichkeiten Ihre Bestellung in unserem Shop zu bezahlen.

Entweder per Banküberweisung, Paypal oder per Nachnahme (gegen einen Aufpreis von 10 EUR )

Bitte suchen Sie sich doch die Variante aus, die für Sie am bequemsten ist. Immer beliebter wird die Zahlung per Paypal. Dafür können Sie sich bei Paypal.de ein Konto eröffnen, dies macht besonders Spaß, wenn Sie planen in naher Zukunft immer einmal wieder im Internet Einkäufe zu tätigen. 

 

 

PayPal ist ein Online-Zahlungsservice, der das Senden und Empfangen von Geld im Internet einfacher, schneller und sicherer macht. 

Sie haben die Möglichkeit, sich bei Paypal.de ein Konto eröffnen. Dies macht besonders Spaß, wenn Sie planen in naher Zukunft immer einmal wieder im Internet Einkäufe zu tätigen. 

 

 

Bitte loggen Sie sich dazu bei PayPal ein und bezahlen Sie den Rechnungsbetrag unter Angabe von Auftragsnummer und Modellname direkt an die e-mail Adresse paypal@stowa.com

Der Auftrag wird nach Eingang der PayPal-Zahlung in den nächsten 14 Tagen ausgeführt.

Bitte beachten Sie die Zahlung Ihrer bestellten Uhr ist erst kurz vor Versand fällig, nicht bei Bestelleingang.

Sie werden von uns rechtzeitig informiert.

 

 

Bitte geben Sie Ihren Namen, Bestellnummer ( falls Ihre Bestellung über unseren Shop erfolgte ) und Modellname an.

Mit diesen Angaben können wir Ihre Zahlung Ihrer Bestellung zuordnen.


 

Bitte beachten Sie, die Zahlung Ihrer bestellten Uhr ist erst kurz vor Versand fällig, nicht bei Bestellung.

Sie werden von uns rechtzeitig informiert.

 

 

Alle Lieferzeit sind in unserem Onlineshop direkt beim Produkt vermerkt.

Bitte beachten Sie auch, dass die Bezahlung erst dann fällig wird, wenn wir Sie informieren, dass Ihre Uhr in der Produktion ist. Dann haben Sie ca. 14 Tage Zeit Ihre Uhr zu bezahlen und nach Zahlungseingang verschicken wir die Uhr dann auch innerhalb dieser 14 Tage.

 

 

Sobald Ihre STOWA Uhr unser Haus verlässt, erhalten Sie unsere Versandbenachrichtigung per Email.


 

Natürlich unterliegt unser STOWA Onlineshop dem Fernabgabegesetz, d.h Sie haben für ungetragene Uhren 14 Tage Rückgaberecht. Wir erstatten Ihnen sofort nach Prüfung der Uhr Ihr Geld zurück. Dies kommt aber sehr selten vor, denn i.d.R sind die Kunden sehr von der gelieferten Qualität überzeugt!

 

 

Sekundenstopp Funktion bei STOWA Uhrwerken

 

Die Kaliber ETA 2801 (Handaufzug), ETA 2824-2, ETA 2836-2 sowie Valjoux 7753 (alle Automatik) verfügen von Herstellerseite schon über einen Sekundenstop.

(nach dem Ziehen der Krone bleibt der Sekundenzeiger stehen)

 

Bei den Kalibern Unitas 6498 und Peseux 7001 (beide Uhrwerke basieren auf älteren Konstruktionen), war früher von Herstellerseite kein Sekundenstop vorgesehen.

 

Der Umbau dieser Uhrwerke wäre konstruktiv sehr aufwändig und teuer (aber nicht unmöglich), weshalb wir dies leider nicht anbieten.

 

Solche Uhrwerke sind i.d.R. nur von teureren Uhrenmarken im Angebot und uns ist keine Uhr bekannt, die in der Preiskategorie der STOWA Uhrenkollektion (mit genau diesen Uhrwerken!) angeboten wird.

 

Unsere Modelle Antea KS ab Euro 650.- und Marine Original ab Euro 890.- sind deshalb auch ohne Sekundenstop in Produktion, da wir das hervorragende Preis/Leistungsverhältnis aufrecht erhalten wollen

 

Ein Umbau auf Stoppsekunde würde den Preis der Antea KS oder Marine Original erheblich erhöhen, weshalb wir uns im Moment nicht mit diesem Gedanken tragen.

 

 

 

 

 

Unsere Sportmodelle Seatime und Prodiver werden mit einer verschraubten Krone versehen, damit diese auch in großen Wassertiefen ihre Wasserdichtigkeit behalten.

Andere Modelle unserer Kollektion haben keine verschraubte Krone, da diese nicht als reine Sport- bzw. Taucheruhren zu verwenden sind.

Unsere Modelle mit verschraubter Krone haben eine Wasserdichte von 30ATM (Seatime) bzw. 100ATM (Prodiver).

 

 

Das ETA 2824 Automatikwerk basiert auf dem ETA 2801 Handaufzugswerk.(d.h. zuerst wurde das 2801 konstruiert, danach hat man dann die Automatikversion darauf aufgebaut und es 2824 genannt)

Deshalb sind beide Uhrwerke grundsätzlich einmal bei gleicher Ausführung auch gleich gut, qualitativ gesehen.

 

Ein Automatikwerk hat aber evtl. im täglichen Gebrauch einen kleinen Vorteil was die Ganggenauigkeit anbelangt, da die Feder immer voll aufgezogen ist.

(Wenn die Uhr getragen wird)

 

Ein Handaufzugswerk verliert nach dem Aufziehen Schritt für Schritt Federkraft und das schlägt sich u.U. etwas auf die Ganggenauigkeit nieder.

 

Bei den modernen Werken ist das aber kaum zu spüren.

 

Früher waren natürlich Handaufzugswerke mit Chronometerprüfung besondere Qualitätswerke.

 

Mit einem Automatikwerk ist es etwas einfacher die Chronometerprüfung zu bestehen, da durch das ständige Aufziehen die Feder immer voll gespannt ist.

 

Durch tägliches Aufziehen (z.B. immer morgens) kann man aber einem ETA 2801 so viel "Kraft geben", dass es die gleichen Gangwerte erreicht wie ein Automatikwerk.

 

Würde man beide Uhren nebeneinander legen und nicht tragen, müssten die Gangwerte identisch sein, da die den Gang beeinflussenden Teile exakt gleich sind (Räderwerk, Unruh mit Spirale, Anker, Ankerrad etc.)

 

 

Hier finden Sie sehr detailierte Informationen zu der Qualität unserer verbauten Uhrwerke.

Bitte beachten Sie das diese Informationen für den Laien schon oft zu kompliziert sind.

Da aber die Anfragen nach der Qualität der verbauten Federn, Spiralen etc. sich ständig erhöht möchten wir hier diese Dinge veröffentlichen.

 

ETA 2824-2

Ausführung ELABORE (unser Standardwerk)

 

- goldener STOWA Schriftzug auf dem Standardrotor

- oder handgefertigter Rotor aus Neusilber mit individueller Gravur

- Incabloc oder Novodiac Stoßsicherung

- mind. 38 Std. Gangreserve

- 28 800 Halbschwingungen pro Stunde (4 HZ)

- Regulierung auf 0 bis plus 10 Sekunden Abweichung am Tag

(bitte beachten Sie, dass im Verlauf des “Alterungsprozesses” des Uhrwerkes das Lageröl schwergängiger wird, Ihre Uhr wird langsamer. Wenn Sie dieser Umstand stört oder die Uhr stark nach geht, kann ein Service am Uhrwerk nötig werden. Alle 4-5 Jahre wäre die Empfehlung, es kann aber durchaus auch sein das Ihre Uhr 6, 7 oder sogar mehr Jahre ausreichend gut läuft)

- Zugfeder Nivaflex NO

- Spiralfeder Nivarox 2

- Unruh Nickel vergoldet

- maximale Amplitude 315 Grad

- minimale Amplitude 200 Grad

- maximaler Abfall Zifferblatt oben 0.4 ms

- 25 Lagersteine aus synthetischem Rubin

 

ETA kündigte im Jahr 2013 an,  dass sie das Schocksystem Schritt für Schritt in der Kaliber-Familie mit 28… , 

somit auch das Werk 2824-2,  ändern wird. 

 

Das aktuelle Schocksystem Incabloc wird in das eigengefertigte ETA Nivachoc geändert. 

 

Beide Systeme haben die gleiche Qualität. 

 

Wir können weder das eine noch das andere Shocksystem garantieren,  da allein ETA entscheidet, welches System sie liefern. 

 

Die technischen Spezifikationen und Abmessungen sind gleich. 

 

 

ETA 2824-2

Ausführung TOP (Aufpreis 80.- Euro bzw. 130.- Euro mit blauen Schrauben)

 

- rhodinierte Uhrwerksbrücken

- Genfer Streifenschliff, Perlierungen

- goldener STOWA Schriftzug auf Rotor

- oder handgefertigter Rotor mit individueller Gravur

- Incabloc oder Novodiac Stoßsicherung

- mind. 38 Std. Gangreserve

- 28 800 Halbschwingungen pro Stunde (4 HZ)

- Regulierung auf 0 bis plus 10 Sekunden Abweichung am Tag

(bitte beachten Sie, dass im Verlauf des “Alterungsprozesses” des Uhrwerkes das Lageröl schwergängiger wird, Ihre Uhr wird langsamer. Wenn Sie dieser Umstand stört oder die Uhr stark nach geht, kann ein Service am Uhrwerk nötig werden. Alle 4-5 Jahre wäre die Empfehlung, es kann aber durchaus auch sein, dass Ihre Uhr 6, 7 oder sogar mehr Jahre ausreichend gut läuft)

- Zugfeder Nivaflex NM

- Spiralfeder Anachron

- Glucydurunruh vergoldet

- Hebesteine aus rotem Rubin, epilamisiert

- maximale Amplitude 315 Grad

- minimale Amplitude 200 Grad

- maximaler Abfall Zifferblatt oben 0.4 ms

- 25 Lagersteine aus synthetischem Rubin

 

 

UNITAS 6498-1

Ausführung ELABORE (unsere Standardausführung)

 

- rhodinierte Uhrwerksbrücken mit Genfer Streifen

- goldener STOWA Schriftzug

- Schraubenunruhe Glucydur vergoldet

- Schwanenhalsfeinregulierung

- Incabloc Stosssicherung

- mind. 46 Std. Gangreserve

- Regulierung auf maximal 15 Sekunden plus Abweichung am Tag

(bitte beachten Sie das im Verlauf des “Alterungsprozesses” des Uhrwerkes das Lageröl schwergängiger wird, Ihre Uhr wird langsamer. Wenn Sie dieser Umstand stört oder die Uhr stark nachgeht kann ein Service am Uhrwerk nötig werden (alle 4-5 Jahre wäre die Empfehlung, es kann aber durchaus auch sein das Ihre Uhr 6, 7 oder sogar mehr Jahre ausreichend gut läuft)

- Zugfeder Nivaflex

- Spiralfeder Nivarox 1

- maximale Amplitude 320 Grad

- minimale Amplitude 180 Grad

- maximaler Abfall Zifferblatt oben 0.6 ms

- 17 Lagersteine aus synthetischem Rubin

 

 

ETA 2801-2

Ausführung ELABORE 

 

- rhodinierte Uhrwerksbrücken mit Genfer Streifenschliff

- goldener STOWA Schriftzug auf der Brücke

- Incabloc Stosssicherung

- mind. 42 Std. Gangreserve

- 28 800 Halbschwingungen pro Stunde (4 HZ)

- Regulierung auf 0 bis plus 10 Sekunden Abweichung am Tag

(bitte beachten Sie das im Verlauf des “Alterungsprozesses” des Uhrwerkes das Lageröl schwergängiger wird, Ihre Uhr wird langsamer. Wenn Sie dieser Umstand stört oder die Uhr stark nach geht kann ein Service am Uhrwerk nötig werden (alle 4-5 Jahre wäre die Empfehlung, es kann aber durchaus auch sein das Ihre Uhr 6, 7 oder sogar mehr Jahre ausreichend gut läuft)

- Zugfeder Nivaflex NO

- Spiralfeder Nivarox 2

- Unruh Nickel vergoldet

- maximale Amplitude 320 Grad

- minimale Amplitude 200 Grad

- maximaler Abfall Zifferblatt oben 0.4 ms

- 17 Lagersteine aus synthetischem Rubin

 

 

Peseux 7001

Ausführung TOP

 

- rhodinierte Uhrwerksbrücken mit Genfer Streifen

- goldener STOWA Schriftzug

- Glucydur vergoldet

- Incabloc Stosssicherung

- mind. 42 Std. Gangreserve

- Regulierung auf maximal 15 Sekunden plus Abweichung am Tag

 (bitte beachten Sie, dass im Verlauf des “Alterungsprozesses” des Uhrwerkes das Lageröl schwergängiger wird, Ihre Uhr wird langsamer. Wenn Sie dieser Umstand stört oder die Uhr stark nach geht, kann ein Service am Uhrwerk nötig werden (alle 4 bis 5 Jahre wäre die Empfehlung, es kann aber durchaus auch sein, dass Ihre Uhr 6, 7 oder sogar mehr Jahre ausreichend gut läuft)

- Zugfeder Nivaflex NM

- Spiralfeder Anachron

- maximale Amplitude 320 Grad

- minimale Amplitude 200 Grad

 - maximaler Abfall Zifferblatt oben 0.6 ms

- 17 Lagersteine aus synthetischem Rubin

 

 

SOPROD A10
Ausführung TOP 

 

- Genfer Streifenschliff
- gebläute Werkschrauben
- goldener STOWA Schriftzug auf Rotor
- Incabloc Stosssicherung
- mind. 42 Std. Gangreserve
- 28 800 Halbschwingungen pro Stunde (4 HZ)
- Regulierung auf 0 bis plus 15 Sekunden Abweichung am Tag
(bitte beachten Sie das im Verlauf des “Alterungsprozesses” des Uhrwerkes das Lageröl schwergängiger wird, Ihre Uhr wird langsamer. Wenn Sie dieser Umstand stört oder die Uhr stark nach geht kann ein Service am Uhrwerk nötig werden (alle 4-5 Jahre wäre die Empfehlung, es kann aber durchaus auch sein das Ihre Uhr 6, 7 oder sogar mehr Jahre ausreichend gut läuft)
- Schweizer Hemmungssystem von mhvj, einer Firma der Festina Gruppe
- 25 Lagersteine aus synthetischem Rubin
Vergleich A10 zu ETA 2824-2 und ETA 2892-2
Das Soprod A10 hat die gleiche (flache) Bauhöhe wie das ETA 2892-2. (beide 3.60 mm)
Im Vergleich zum ETA 2824-2 ist es um 1.00 mm flacher (ETA 2824-2 Bauhöhe ist 4.60 mm)
Alle 3 Werke schwingen mit 28800 Halbschwingungen pro Stunde
Daraus sollten sich theoretisch auch relativ gleiche Gangwerte ergeben.
Rein optisch unterscheidet sich das SOPROD A10 vom 2824-2 und vom 2892-2 insofern, dass wir nur die allerbeste Finishierung gewählt haben.
Ähnlich wie bei unseren früher verbauten Top- oder Chronometerversionen, die wir gegen Aufpreis auch mit optischen Aufwertungen lieferten.

 

Beim neuen Uhrwerk A10 handelt es sich um ein komplett neu konstruiertes und flacheres Automatikwerk der Fa.Soprod/Schweiz.

Wir verwenden ab sofort dieses Uhrwerk für unser Modell Antea 365, da wir von ETA leider nicht mehr so viele ETA 2824-2 Uhrwerke bekommen. (ETA darf in den nächsten Jahren die Mengen, die sie weltweit an Uhrenfirmen liefert reduzieren, was wir grundsätzlich in Ordnung finden, da dies unserem Verständnis von freier Marktwirtschaft entspricht)

Neue Uhrwerke, wie das jetzige A10 von der Fa.Soprod sind komplette Neuentwicklungen, die einen sehr hohen Investitionsbedarf auf Seite des Herstellers bedeuten. Ausserdem werden diese Uhrwerke in nur relativ geringen Stückzahlen hergestellt, was den Stückpreis nochmal erhöht. Den Mehrpreis, welchen wir nun für die neue Antea 365 verlangen deckt gerade ein mal den Mehrpreis, den wir für das neue A10 Uhrwerk bezahlen müssen.

Gerne hätten wir den Preis stabil gehalten, leider ist dies nicht möglich.

Bitte bedenken Sie aber, dass wir hier bei STOWA jede Preiserhöhung sehr lange und sehr kritisch diskutieren.

Wenn wir dann eine Erhöhung durchsetzen müssen -  und das hat sich in der Vergangenheit bewährt - verlangen wir nur die wirklich notwendigen Mehrkosten, die uns ein Lieferant abverlangt.

Wir werden das auch in Zukunft so halten, es wird keine Phantasiepreise oder unnötigen Preiserhöhungen geben.

 

Bitte schauen Sie sich aber das neue A10 Uhrwerk an, es hat eine sehr schöne Werkproportion und durch die Verzierungen wie Genfer Streifen etc. sind wir der Meinung, dass der Mehrpreis zu rechtfertigen ist.

 

Die Uhr wird ausserdem noch um ca. 1 mm flacher, was den Proportionen dieser 36.50 mm großen Uhr auch noch gut tut.

 

Wir freuen uns, dass wir als Alternative zum leider nicht mehr in so großen Stückzahlen verfügbaren ETA 2824-2 Uhrwerk, das neu konstruierte A10 Werk gefunden haben.

 

Ihr STOWATeam

 

 

Nach Schlag mit 4,43 m/s darf die Abweichung höchstens eine Minute am Tag betragen.

Getestet wird mit einem Pendelschlaggerät.

Einmal ein Schlag frontal aufs Glas.

Einmal ein Schlag auf  das Gehäuse bei 9 Uhr Position.

 

 

Nach Magnetfeldeinfluss von 4800 A/m darf die Abweichung höchstens 30

Sekunden am Tag betragen.

 

 

6.4 Prüfverfahren

6.4.1 Prüfung auf Dichtheit bei Luftüberdruck

Die zu prüfende Uhr mit einem Innendruck von 1 bar wird in Luft einem äußeren Überdruck von 2 bar ausgesetzt und der Massendurchfluß der Luft ins Gehäuseinnere gemessen.

Vergleichbare Prüfverfahren, beispielsweise mit inerten Gasen, sind zugelassen.

Uhren, deren Massendurchfluß 50 µg/min überschreitet, werden ausgeschieden.

6.4.2. Prüfung auf Dichtheit bei Wasserüberdruck

 Die zu prüfende Uhr wird in einem Druckgefäß in Wasser getaucht. Danach wird ein Überdruck von Δp innerhalb von 1 min aufgebraucht und 5 min gehalten.

Δp ist 2 bar bei Uhren mit der Bezeichnung „wasserdicht“.

Bei Uhren mit der zusätzlichen Angabe eines Druckes entspricht Δp dem gewählten Druck nach Abschnitt 4.2.

Danach wird der Überdruck in dem Gefäß innerhalb von 1 min auf den Umgebungsdruck reduziert.

Vor und nach dieser Prüfung wird die Kondenswasserprüfung nach Abschnitt 6.4.5 durchgeführt.

6.4.3. Prüfung auf Dichtheit bei Eintauchen in Wasser in 10cm Tiefe.

Die zu prüfende Uhr wird in Wasser in einer Tiefe von (10±2) cm getaucht und dort 1 h gehalten.

Vor und nach dieser Prüfung wird die Kondenswasserprüfung nach Abschnitt 6.4.5 durchgeführt.

6.4.4 Prüfung der Wasserdichtheit von Betätigungselementen.

Die zu prüfende Uhr wird vollständig in Wasser getaucht und dann eine Kraft von 5 N nach Bild 1 auf die Krone und Drücker aufgebracht und 6 min gehalten.

Vor und nach dieser Prüfung wird die Kondenswasserprüfung nach Abschnitt 6.4.5 durchgeführt.

6.4.5 Kondenswasserprüfung

Die zu prüfende Uhr wird auf eine Heizplatte mit einer Temperatur von 40 bis 45 °C gelegt und so lange dort gelagert, bis sie die Temperatur der Heizplatte erreicht hat, was im allgemeinen nach 30 min der Fall ist. Danach wird ein 1 cmgroßes, mit Wasser von 18 bis 25 °C angefeuchtetes Filzstück oder ein Tuch auf das Glas der zu prüfenden Uhr gelegt.

Nach etwa 1 min wird diese Auflage schnell entfernt und das Glas mit einem trockenen Tuch abgerieben.

Prüfstücke, die einen Kondenswasserniederschlag auf der inneren Glasfläche zeigen, werden ausgeschieden.

Anmerkung: An Stelle des Filzstückes oder des Tuches kann auch ein Tropfen Wasser mit der gleichen Temperatur benutzt werden.

 

 

STOWA verwendet für alle Uhrenmodell ausschließlich beidseitig Saphirglas.

( außer die Prodiver und wahlweise die Marine Automatik werden mit massivem Boden angeboten )

 

Alle 4-5 Jahre sollte bei Bedarf das Uhrwerk gereinigt werden. Bei diesem Service werden außerdem alle Dichtungen gewechselt und alle Lagerstellen im Uhrwerk neu geölt.

 

 

Unsere Meisteruhrmacher übernehmen selbstverständlich den Service an Ihrer Uhr.

Für solche Fälle schicken Sie die Uhr einfach an unsere Adresse die auf dem Garantieschein abgedruckt ist. Bitte machen Sie das Paket frei, d.h wir ersetzen Ihnen im Garantiefall natürlich das Porto. Nicht freigemachte Pakete können aus logistischen Gründen nicht immer angenommen werden.

 

 

Lieber Kunde,

 

Sie haben eine gebrauchte STOWA Uhr aus erster oder zweiter Hand gekauft.

Grundsätzlich bleibt der Garantieanspruch ab dem Kaufdatum des Erstbesitzers erhalten und geht auf den Zweit- oder Drittkäufer über.

Falls Sie ein Problem mit Ihrer Uhr haben und uns diese zur Kontrolle schicken möchten bitten wir Sie, die Uhr auf Ihre Kosten zu schicken.

Erst nach Prüfung Ihrer Uhr auf evtl. Beschädigungen durch unsachgemässen Gebrauch können wir Sie über evtl. anfallende Kosten bzw. eine Kostenübernahme informieren.

Bitte seien Sie aber sicher, dass wir das immer zu Ihrem Wohle machen werden.

Leider haben einige Kunden schon die Erfahrung gemacht, dass Uhren in den Zweitmarkt gelangt sind, deren Garantiezeit abgelaufen war und nicht mehr perfekt funktionierten.

Für solche Uhren können wir dann leider keine Garantie mehr übernehmen.

Selbstverständlich sind wir aber in der Lage jegliche Servicearbeiten an diesen Uhren auszuführen, auch noch nach vielen Jahren!

Gerne machen wir Ihnen in so einem Fall für Ihre Uhr einen Kostenvoranschlag.

Bitte achten Sie beim Kauf einer gebrauchten Uhr also unbedingt auf das Datum des Erstkaufs und auf die Vollständigkeit der Papiere.

Jede STOWA Uhr wird mit einer original Garantiekarte ausgeliefert, die neben dem genauen Modell auch das Kaufdatum enthält.

 

Erklärung zur Epoche des Art Deco und des Bauhauses

Art Deco (1920-1940) Bauhaus (1919-1933)

 

Art Déco ist die Kurzbezeichnung für frz. »art décorative« (Dekorative Kunst) und Abkürzung für die erste internationale Ausstellung von Objekten des neuen Kunstgewerbes, der »Exposition des Arts Décoratifs et Industriels Modernes« in Paris (1925). Art Déco war ein schöpferischer, internationaler Modestil, der alle Bereiche des Lebens erfasste: Architektur, Kunst und Kunsthandwerk, Film und Technik, Werbung und Mode. Neben der ungeheuren künstlerischen Vielfalt wurde diese Zeit auch von völlig neuen Entwicklungen geprägt. Ausgelöst durch das enorme Bevölkerungswachstum entstanden unzählige Mietshäuser, Schulen, Krankenhäuser, Rathäuser, Warenhäuser und Bahnhöfe. Die Mobilität wuchs. Ende der zwanziger Jahre zählte man in der Welt bereits 36 Millionen Autos. Luxuriöse Ozeanriesen für die Nordatlantic-Route mit riesigen Ballsälen, Swimmingpoools und eleganten Suiten und Salons sowie schnelle D-Züge machten das Reisen zur Selbstverständlichkeit. Der Amerikaner Charles Lindbergh überflog mit seinem kleinen Flugzeug »Spirit of Saint Louis« zum erstenmal den Ozean. Werbung, Fotografie und Filmkunst begannen, Einfluss auf die Massen auszuüben. Seit Anfang des Jahrhunderts wurde das Plakat zunehmend als Mittel der Reklame eingesetzt. Es war die Zeit zwischen den zwei Weltkriegen mit Depression, Börsenkrach, Inflation, wirtschaftlicher Not und heraufziehendem Faschismus, aber auch die unruhigste, wildeste und aufregendste Epoche in der Kunstgeschichte dieses Jahrhunderts. Nach dem eher emotional wirkenden Jugendstil mit den floralen, geschwungenen Stilelementen war Art Déco mit einem auf dem Kubismus beruhenden geometrischen, linearen und funktionalen Stil der Geist der Moderne, der das Neue suchte. Beliebte Motive waren Kreise, Rechtecke oder Sonnenaufgänge mit dekorativen Strahlenbündeln in intensiven, z.T. fast aggressiven Farben. Sofern man sich von der Natur inspirieren ließ, zog man Tier- oder Frauenkörper vor. Typische Folgeerscheinungen entbehrungsreicher Zeiten waren nach dem Ende des ersten Weltkrieges das Bedürfnis nach Luxus, Üppigkeit und schönem, wertvollem Material. Die Kunsttischler verwendeten edelste Holzarten, wie Ebenholz, Palisander oder Rosenholz, Lack und feinste Leder sowie Elfenbein und Perlmutt für Einlegearbeiten. Klubsessel kamen stark in Mode, Lack und Leder finden sich in Dekorationen und Möbelbezügen. Der genialste Möbeldesigner seiner Zeit war der in Paris lebende Émile-Jacques Ruhlmann, der an seinen Entwürfen mehrere Monate arbeitete. Die erlesenen Materialien waren kostbar und der Preis entsprechend hoch. Doch der Niedergang der handwerklichen Kunst war durch die fortschreitende Industrialisierung unvermeidbar. Durch die Einführung neuer Werkstoffe, wie Bakelit, Plastik und Chrom, entstand zwangsläufig die Suche nach einem neuen Stil, der sich für die Massenproduktion eignete. Luxuriöse Entwürfe aus teuren und seltenen Materialien, die in qualitätsbewusster Handarbeit entstanden, kopierte man später und brachte sie in preiswerten Versionen massenhaft auf den Markt, wodurch Art Déco schließlich weltweit zu einem Stilbegriff wurde. Die Erkenntnis, dass gutes Design den Umsatz steig erte, gab der Industrie einen gewaltigen Aufschwung. Die Möbelentwürfe jener Zeit zeigen ein vielfältiges Spektrum an Formen und Ideen mit den neuen Materialien, wie beispielsweise Stahlrohr. Marcel Breuer, der bis zum Jahre 1928 die Möbelwerkstatt des BAUHAUSES leitete, konstruierte im Jahre 1925 den ersten Stahlrohrstuhl. Die eigentliche Innovation bestand darin, die Grundformen eines konventionellen Polstersessels auf ein leichtes Gerüst aus verschweißten Stahlrohren zu reduzieren. Der finnische Architekt Alvar Aalto entwickelte aus verleimtem, biegbarem Schichtholz eine neue Möbelform, wobei er die natürliche Feuchtigkeit der finnischen Birke nutzte. Er übertrug dabei die konstruktiven Ideen der Bauhaus-Stahlrohrmöbel auf Holz. Im Jahre 1935 stellte er seinen ersten freitragenden Stuhl aus gebogenem Schichtholz vor. Eine große Bedeutung kam in den zwanziger Jahren besonders dem Textildesign zu, wodurch der Weltruf der Wiener Werkstätten maßgeblich geprägt wurde. Der bedeutende Designer Josef Hoffmann entwickelte aus den floralen, geschwungenen Stilelementen eine mehr rechtwinklig orientierte Dessinierung. Hoffmann wie auch van de Velde, Behrens, Riemerschmid u.a. schufen Entwürfe, deren geometrische oder dynamische Formen von Anfang an für die industrielle Produktion gedacht waren. Für die Umsetzung war jedoch die Zeit noch nicht gekommen. Etwa 18.000 Entwürfe für Textilien aller Art füllen die Musterbücher der Wiener Werkstätten. Viele davon sind zeitlos und modern bis in unsere Zeit hinein und haben u.a. in besonderem Maße auch die Dessinierung heutiger Teppichkollektionen beeinflusst. Auch Künstler, wie Pablo Picasso, Henri Matisse, Georges Rouault, Georges Braque oder Raoul Dufy schufen Entwürfe für Bildteppiche, Dekorations- und Möbelbezugstoffe. Die Bedeutung von Glas spielte in der gesamten Art-Déco-Epoche eine wichtige Rolle, nicht nur für Vasen, Gläser, Lampen oder Spiegel. Neu entwickelte Glassorten erlaubten eine weiterreichende Anwendung. Der Glaskünstler René Lalique gehört zu den ältesten Verfechtern des Art-Déco-Stils, der in den 20er Jahren damit begann, Möbel aus Glas herzustellen. Architekten wie Walter Gropius und Le Corbusier verwendeten Glas zum ersten Mal als Blendwände. Mies van der Rohe veröffentlichte seinen ersten Entwurf für einen gläsernen Wolkenkratzer. Auch der amerikanische Architekt Frank Lloyd Wright hat seine Vorliebe für abstrakt gemustertes Glas künstlerisch in der Architektur umgesetzt. In höchster Perfektion schöpften Großprojekte, wie z.B. elegante Ozeanriesen, die New Yorker Radio City Music Hall oder der Ballraum im Londoner Park-Lane-Hotel den Art Déco-Stil in all seinen Möglichkeiten aus. Insbesondere in der Architektur ist Art Déco auch heute noch international gegenwärtig.

Erklärung zum Design der STOWA Antea

Da es immer wieder kleine Missverständnisse wegen dem Design der STOWA Antea gibt, möchten wir hier an dieser Stelle einige Dinge dazu erklären. Emotionslos gesagt ist die ganze Sache viel einfacher als viele denken.

In den dreissiger Jahren kauften selbst bekannte Uhrenfabriken aus Glashütte Ihre Zifferblätter in Pforzheim ein! Z.B kaufte Lange in Pforzheim Zifferblätter, die zufällig Merkmale von Bauhaus und Werkbund aufwiesen. (Quelle ist das Nomos Buch von Hans Irrek, Design Klassiker, „Die Tangente von Nomos Glashütte“-Seite 18 - zweites Drittel).

Dieser Umstand wurde STOWA auch von mehreren Leuten (u.a. dem Sohn und langen Geschäftsführer der damals größten Zifferblattfabrik der Welt) bestätigt. Damals und noch weit in die achtziger Jahre hinein gab es nur ganz wenige Firmen, die sich Ihre Gestaltung von Uhren überhaupt schützen ließen! (ich erinnere mich immer wieder an meine Besuche bei einer Pforzheimer Zifferblattfabrik, die mir immer Zifferblätter zum Kauf anbot, die mit Markennamen aller möglichen Firmen bedruckt waren - anfang der Neunziger war da wohl noch niemand so sensibel wie heute). Erst in den Neunziger Jahren und durch den Boom im Uhrenmarkt haben immer mehr Firmen erkannt, dass eigenständiges Design sehr wertvoll ist und geschützt gehört (was wir bei STOWA auch völlig in Ordnung finden). Trotzdem gibt es immer wieder Firmen, die ein altes Design ausgraben und für sich schützen. Ansich könnte man meinen, dass dies verwerflich ist, dem ist aber nicht so. Der Gesetzgeber sieht z.B vor, dass Dinge, die in „Vergessenheit“ geraten sind, sehr wohl wieder neu entdeckt und geschützt werden können. Einzigst die Frage:„Wann ist etwas in Vergessenheit geraten“ stellt alle vor ein großes Problem. Es gibt aber Fälle in der Rechtsprechung die solchen Anträgen auf Geschmacksmusterschutz positiv eingestellt waren. Andere Fälle waren da keinesfalls eindeutig und eben nicht in „Vergessenheit“ geraten. Dies wird aber immer eine schwierige Entscheidung des Rechtsprechers sein. Da ich weiter in der Sache der Herkunft von z.B genau den Zifferblättern um die es geht recherchiere, kann man irgendwann mal sehr gespannt sein, wer nun die Zifferblätter die bei uns oder anderen Uhren zur Verwendung kommen, tatsächlich entworfen hat.

Es geht eigentlich weniger darum, welche Firma diese Blätter entworfen hat, den es ist schlichtweg kein exklusives Design irgendeiner Firma, sondern vielmehr eine Epoche in der Pforzheimer und Schweizer Zifferblattindustrie gewesen. 

Ich gehe etwas tiefer hinein in die Materie - ich recherchiere seit Monaten um den wirklichen Schöpfer oder Zeichner dieser Blätter zu finden. Irgendwo in Pforzheim muss er gelebt und gearbeitet haben. Es bleibt spannend! Im übrigen war die Arbeitsweise vieler existierender und früherer Zifferblattfabriken meist gleich. Man hatte eine Abteilung mit Entwerfern/Designern, die den Uhrenproduzenten Ihre Zifferblattkollektionen jedes Jahr mehrmals vorlegten. Der Uhrenproduzent (darunter auch heute sehr erfolgreiche Marken) suchte sich seine Blätter raus und bestellte sie mit seinem Namen und evtl. kleinsten Abweichungen beim Zifferblattherste ller. Somit muss man ganz klar sagen, dass ehemalige Entwerfer/Designer in den Zifferblattfabriken den Trend - zumindest im Uhrenbereich - gemacht haben. Erst heute ist die Gestaltung der Uhren und Zifferblätter zu einem ganz besonders wichtigen und großen Teil der Uhrenindustrie geworden. Ich hoffe, dass meine Erläuterungen das Thema etwas objektiviert haben. Es gibt noch viele Dinge die in diesem Zusammenhang gesagt werden müssten. Viele Uhrensammler kennen aber auch die zahllosen Uhren aus den dreißiger Jahren , die sich alle der gleichen Formensprache bedienten und heute vielen Firmen als Grundlage für neue Modelle dienen.

 

Neues zu schaffen und „Altes“ nicht völlig vergessen. 

Bei STOWA ein Teil der Philosophie.

 

Jörg Schauer

(Designer und Produzent aller aktuellen STOWA Uhren)

Von Zeit zu Zeit gibt es die Frage wo STOWA Uhren und die Komponenten hergestellt werden.

Schon im Jahre 2007 wurde im Fachmagazin Armbanduhren ein Bericht abgedruckt, der auch diese Frage beinhaltete.

Im Gespräch mit dem Journalisten Martin Häussermann hat Jörg Schauer über die Strategie und die Zukunft von STOWA gesprochen.

(Das Interview war Teil eines Berichts zum 80 ig jährigen Jubiläum von STOWA)

 

"Auch unter Schauers Ägide lief Stowa zwischenzeitlich etwas unrund. Der Preisdruck machte der Marke zu schaffen. Diesen Druck ließ das junge Team in Engelsbrand durch zwei Ventile ab. Zum einen suchte Schauer systematisch und erfolgreich nach günstigeren Komponentenherstellern, auch in Fernost, wie er offen einräumt. Andererseits betont er: "80 Prozent der Wertschöpfung an Stowa-Uhren stammt aus Europa." Auch die Vertriebspolitik wurde umgestellt: von der klassischen Handelsmarke hin zum Direktvertrieb.

"Seit 6 Jahren verkauft Schauer Stowa fast nur noch online (www.stowa.de) oder direkt ab Werk. Stowa-Uhren sind durch günstigeren Einkauf und den Wegfall von Handelsspannen im Verkaufspreis deutlich billiger geworden."

Das Dreieck auf der zwölf Uhr Position ist ein prägendes Gestaltungsmerkmal der Fliegeruhr. Warum dieses Kennzeichen verwendet wurde, ist nicht bekannt. Es wurde ursprünglich auf den deutschen B-Uhren verwendet, später dann auch bei allen anderen Fliegeruhrmodellen weltweit. Eingeführt wurde es wahrscheinlich zwecks besserer Ablesbarkeit  und gehört heute - oftmals ergänzt durch die beiden Punkte rechts und links - zu den typischen Erkennungszeichen dieses Uhrentyps. Oftmals ist es der einzige Hinweis, dass es sich überhaupt um eine Fliegeruhr handelt.