Häufig gestellte Fragen:
| Ihre Frage: | |
|
Keine passende Antwort gefunden? Stellen Sie Ihre Frage direkt ... |
Informationen und Fragen rund um Stowa.
Natürlich können Sie zwischen 8.00 und 17.00 Uhr bei uns persönlich anrufen und weitere Infos zu den Uhren bekommen. Tel.: 07082-93060. Zu allen anderen Zeiten können Sie uns eine e-mail unter info@stowa.de senden. Sie bekommen umgehend eine Antwort.
Natürlich beliefern wir nahezu jedes Land dieser Erde.
Wir haben Erfahrung mit dem Versand in mehr als 35 Länder, darunter fast alle Europäischen Regionen, USA, Asien, China, Südamerika, Afrika etc.
Kontaktieren Sie uns wenn, Sie z.B. eine Uhr an einen Freund/in in einem anderen Land verschicken lassen wollen, i.d.R finden wir eine Lösung!
Ja, Sie können nach Terminabsprache gerne nach Engelsbrand kommen und sich die STOWA Kollektion anschauen.Bitte beachten Sie aber, dass wir auch in Engelsbrand im Moment die meisten Uhren nicht auf Lager haben und Ihre Wunschuhr erst bauen müssen. Gerne führen wir Sie auch durch unser Museum.
Nein, STOWA hat sich dazu entschlossen, die Uhren im Direktvertrieb über einen Onlineshop zu verkaufen. Dies ermöglicht uns, die Vertriebskosten gering zu halten.
Einzige Ausnahme sind die Warenhäuser der Fa.Manufactum, die einige Modelle in Ihrem Sortiment führen. Die Modelle "Partitio" und einige andere Uhren bekommen Sie in: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Waltrop.
Natürlich können Sie Ihre Uhr auch bei uns per Fax (07082-93062), Brief oder telefonisch (Montag-Freitag, 8.00 - 17.00 Uhr) bestellen, wenn Ihnen der Aufwand im Shop zu groß ist, oder wenn Sie evtl. noch nicht so mit dem Shopsystem vertraut sind.
Dadurch können wir das beste Preis-/Leistungsverhältnis aufrecht erhalten.
Es fallen keine Aufschläge für den Groß- und Einzelhandel an.
Alle Lieferzeit sind in unserem Onlineshop direkt beim Produkt vermerkt.
Bitte beachten Sie auch, dass die Bezahlung erst dann fällig wird, wenn wir Sie informieren, dass Ihre Uhr in der Produktion ist. Dann haben Sie ca. 14 Tage Zeit Ihre Uhr zu bezahlen und nach Zahlungseingang verschicken wir die Uhr dann auch innerhalb dieser 14 Tage.
Natürlich unterliegt unser STOWA Onlineshop dem Fernabgabegesetz, d.h Sie haben für ungetragene Uhren 14 Tage Rückgaberecht. Wir erstatten Ihnen sofort nach Prüfung der Uhr Ihr Geld zurück. Dies kommt aber sehr selten vor, denn i.d.R sind die Kunden sehr von der gelieferten Qualität überzeugt!
Bitte beachten Sie, die Zahlung Ihrer bestellten Uhr ist erst kurz vor Versand fällig, nicht bei Bestellung.
Sie werden von uns rechtzeitig informiert.
Sie haben mehrere Möglichkeiten Ihre Bestellung in unserem Shop zu bezahlen. Bitte suchen Sie sich doch die Variante aus, die für Sie am bequemsten ist.
Sie haben die Wahl zwischen Zahlung per Vorkasse oder Nachnahme ( gegen eine Aufpreis von 10 EUR )
Unsere Bankdaten lauten:
Postgiro Stuttgart
Blz 600 100 70
Konto 23 75 09 709
Volksbank Pforzheim
Blz 666 900 00
Konto 3397895
Bei Überweisung vom Ausland:
Volksbank Pforzheim
IBAN DE59 666900 00000 3397895
Swift Code VBPF DE 66
oder per paypal.
Immer beliebter wird die Zahlung per Paypal. Dafür können Sie sich bei Paypal.de ein Konto eröffnen, dies macht besonders Spaß, wenn Sie planen in naher Zukunft immer einmal wieder im Internet Einkäufe zu tätigen.
Bitte beachten Sie, dass die Zahlung erst kurz vor Lieferung fällig ist. Sie werden von uns rechtzeitig angeschrieben
Kreditkartenzahlung können wir leider nicht anbieten.
Sie haben mehrere Möglichkeiten Ihre Bestellung in unserem Shop zu bezahlen.
Entweder per Banküberweisung, Paypal oder per Nachnahme (gegen einen Aufpreis von 10 EUR )
Bitte suchen Sie sich doch die Variante aus, die für Sie am bequemsten ist. Immer beliebter wird die Zahlung per Paypal. Dafür können Sie sich bei Paypal.de ein Konto eröffnen, dies macht besonders Spaß, wenn Sie planen in naher Zukunft immer einmal wieder im Internet Einkäufe zu tätigen.
PayPal ist ein Online-Zahlungsservice, der das Senden und Empfangen von Geld im Internet einfacher, schneller und sicherer macht.
Sie haben die Möglichkeit, sich bei Paypal.de ein Konto eröffnen. Dies macht besonders Spaß, wenn Sie planen in naher Zukunft immer einmal wieder im Internet Einkäufe zu tätigen.
Bitte loggen Sie sich dazu bei PayPal ein und bezahlen Sie den Rechnungsbetrag unter Angabe von Auftragsnummer und Modellname direkt an die e-mail Adresse paypal@stowa.com
Der Auftrag wird nach Eingang der PayPal-Zahlung in den nächsten 14 Tagen ausgeführt.
Bitte beachten Sie die Zahlung Ihrer bestellten Uhr ist erst kurz vor Versand fällig, nicht bei Bestelleingang.
Sie werden von uns rechtzeitig informiert.
Bitte geben Sie Ihren Namen, Bestellnummer ( falls Ihre Bestellung über unseren Shop erfolgte ) und Modellname an.
Mit diesen Angaben können wir Ihre Zahlung Ihrer Bestellung zuordnen.
Folgende STOWA Uhren mit dem ETA 2824-2 Werk können mit einem COSC Chronometerwerk ausgestattet werden:
Flieger Automatik ohne Logo - mit oder ohne Datum, Flieger Baumuster B und Marine Automatik mit silberen Zifferblatt - mit und ohne Datum.
Sekundenstopp Funktion bei STOWA Uhrwerken
Die Kaliber ETA 2801 (Handaufzug), ETA 2824-2, ETA 2836-2 sowie Valjoux 7753 (alle Automatik) verfügen von Herstellerseite schon über einen Sekundenstop.
(nach dem Ziehen der Krone bleibt der Sekundenzeiger stehen)
Bei den Kalibern Unitas 6498 und Peseux 7001 (beide Uhrwerke basieren auf älteren Konstruktionen), war früher von Herstellerseite kein Sekundenstop vorgesehen.
Der Umbau dieser Uhrwerke wäre konstruktiv sehr aufwändig und teuer (aber nicht unmöglich), weshalb wir dies leider nicht anbieten.
Solche Uhrwerke sind i.d.R. nur von teureren Uhrenmarken im Angebot und uns ist keine Uhr bekannt, die in der Preiskategorie der STOWA Uhrenkollektion (mit genau diesen Uhrwerken!) angeboten wird.
Unsere Modelle Antea KS ab Euro 490.- und Marine Original ab Euro 890.- sind deshalb auch ohne Sekundenstop in Produktion, da wir das hervorragende Preis/Leistungsverhältnis aufrecht erhalten wollen
Ein Umbau auf Stoppsekunde würde den Preis der Antea KS oder Marine Original erheblich erhöhen, weshalb wir uns im Moment nicht mit diesem Gedanken tragen.
Unsere Sportmodelle Seatime und Prodiver werden mit einer verschraubten Krone versehen, damit diese auch in großen Wassertiefen ihre Wasserdichtigkeit behalten.
Andere Modelle unserer Kollektion haben keine verschraubte Krone, da diese nicht als reine Sport- bzw. Taucheruhren zu verwenden sind.
Unsere Modelle mit verschraubter Krone haben eine Wasserdichte von 30ATM (Seatime) bzw. 100ATM (Prodiver).
Das ETA 2824 Automatikwerk basiert auf dem ETA 2801 Handaufzugswerk.(d.h. zuerst wurde das 2801 konstruiert, danach hat man dann die Automatikversion darauf aufgebaut und es 2824 genannt)
Deshalb sind beide Uhrwerke grundsätzlich einmal bei gleicher Ausführung auch gleich gut, qualitativ gesehen.
Ein Automatikwerk hat aber evtl. im täglichen Gebrauch einen kleinen Vorteil was die Ganggenauigkeit anbelangt, da die Feder immer voll aufgezogen ist.
(Wenn die Uhr getragen wird)
Ein Handaufzugswerk verliert nach dem Aufziehen Schritt für Schritt Federkraft und das schlägt sich u.U. etwas auf die Ganggenauigkeit nieder.
Bei den modernen Werken ist das aber kaum zu spüren.
Früher waren natürlich Handaufzugswerke mit Chronometerprüfung besondere Qualitätswerke.
Mit einem Automatikwerk ist es etwas einfacher die Chronometerprüfung zu bestehen, da durch das ständige Aufziehen die Feder immer voll gespannt ist.
Durch tägliches Aufziehen (z.B. immer morgens) kann man aber einem ETA 2801 so viel "Kraft geben", dass es die gleichen Gangwerte erreicht wie ein Automatikwerk.
Würde man beide Uhren nebeneinander legen und nicht tragen, müssten die Gangwerte identisch sein, da die den Gang beeinflussenden Teile exakt gleich sind (Räderwerk, Unruh mit Spirale, Anker, Ankerrad etc.)
ont: 13.0px Arial;">STOWA verwendet für alle Uhrenmodell ausschließlich beidseitig Saphirglas.
( außer die Prodiver und wahlweise die Marine Automatik werden mit massivem Boden angeboten )
Alle 4-5 Jahre sollte bei Bedarf das Uhrwerk gereinigt werden. Bei diesem Service werden außerdem alle Dichtungen gewechselt und alle Lagerstellen im Uhrwerk neu geölt.
Unsere Meisteruhrmacher übernehmen selbstverständlich den Service an Ihrer Uhr.
Für solche Fälle schicken Sie die Uhr einfach an unsere Adresse die auf dem Garantieschein abgedruckt ist. Bitte machen Sie das Paket frei, d.h wir ersetzen Ihnen im Garantiefall natürlich das Porto. Nicht freigemachte Pakete können aus logistischen Gründen nicht immer angenommen werden.
Lieber Kunde,
Sie haben eine gebrauchte STOWA Uhr aus erster oder zweiter Hand gekauft.
Grundsätzlich bleibt der Garantieanspruch ab dem Kaufdatum des Erstbesitzers erhalten und geht auf den Zweit- oder Drittkäufer über.
Falls Sie ein Problem mit Ihrer Uhr haben und uns diese zur Kontrolle schicken möchten bitten wir Sie, die Uhr auf Ihre Kosten zu schicken.
Erst nach Prüfung Ihrer Uhr auf evtl. Beschädigungen durch unsachgemässen Gebrauch können wir Sie über evtl. anfallende Kosten bzw. eine Kostenübernahme informieren.
Bitte seien Sie aber sicher, dass wir das immer zu Ihrem Wohle machen werden.
Leider haben einige Kunden schon die Erfahrung gemacht, dass Uhren in den Zweitmarkt gelangt sind, deren Garantiezeit abgelaufen war und nicht mehr perfekt funktionierten.
Für solche Uhren können wir dann leider keine Garantie mehr übernehmen.
Selbstverständlich sind wir aber in der Lage jegliche Servicearbeiten an diesen Uhren auszuführen, auch noch nach vielen Jahren!
Gerne machen wir Ihnen in so einem Fall für Ihre Uhr einen Kostenvoranschlag.
Bitte achten Sie beim Kauf einer gebrauchten Uhr also unbedingt auf das Datum des Erstkaufs und auf die Vollständigkeit der Papiere.
Jede STOWA Uhr wird mit einer original Garantiekarte ausgeliefert, die neben dem genauen Model auch das Kaufdatum enthält.
Erklärung zur Epoche des Art Deco und des Bauhauses
Art Deco (1920-1940) Bauhaus (1919-1933)
Art Déco ist die Kurzbezeichnung für frz. »art décorative« (Dekorative Kunst) und Abkürzung für die erste internationale Ausstellung von Objekten des neuen Kunstgewerbes, der »Exposition des Arts Décoratifs et Industriels Modernes« in Paris (1925). Art Déco war ein schöpferischer, internationaler Modestil, der alle Bereiche des Lebens erfasste: Architektur, Kunst und Kunsthandwerk, Film und Technik, Werbung und Mode. Neben der ungeheuren künstlerischen Vielfalt wurde diese Zeit auch von völlig neuen Entwicklungen geprägt. Ausgelöst durch das enorme Bevölkerungswachstum entstanden unzählige Mietshäuser, Schulen, Krankenhäuser, Rathäuser, Warenhäuser und Bahnhöfe. Die Mobilität wuchs. Ende der zwanziger Jahre zählte man in der Welt bereits 36 Millionen Autos. Luxuriöse Ozeanriesen für die Nordatlantic-Route mit riesigen Ballsälen, Swimmingpoools und eleganten Suiten und Salons sowie schnelle D-Züge machten das Reisen zur Selbstverständlichkeit. Der Amerikaner Charles Lindbergh überflog mit seinem kleinen Flugzeug »Spirit of Saint Louis« zum erstenmal den Ozean. Werbung, Fotografie und Filmkunst begannen, Einfluss auf die Massen auszuüben. Seit Anfang des Jahrhunderts wurde das Plakat zunehmend als Mittel der Reklame eingesetzt. Es war die Zeit zwischen den zwei Weltkriegen mit Depression, Börsenkrach, Inflation, wirtschaftlicher Not und heraufziehendem Faschismus, aber auch die unruhigste, wildeste und aufregendste Epoche in der Kunstgeschichte dieses Jahrhunderts. Nach dem eher emotional wirkenden Jugendstil mit den floralen, geschwungenen Stilelementen war Art Déco mit einem auf dem Kubismus beruhenden geometrischen, linearen und funktionalen Stil der Geist der Moderne, der das Neue suchte. Beliebte Motive waren Kreise, Rechtecke oder Sonnenaufgänge mit dekorativen Strahlenbündeln in intensiven, z.T. fast aggressiven Farben. Sofern man sich von der Natur inspirieren ließ, zog man Tier- oder Frauenkörper vor. Typische Folgeerscheinungen entbehrungsreicher Zeiten waren nach dem Ende des ersten Weltkrieges das Bedürfnis nach Luxus, Üppigkeit und schönem, wertvollem Material. Die Kunsttischler verwendeten edelste Holzarten, wie Ebenholz, Palisander oder Rosenholz, Lack und feinste Leder sowie Elfenbein und Perlmutt für Einlegearbeiten. Klubsessel kamen stark in Mode, Lack und Leder finden sich in Dekorationen und Möbelbezügen. Der genialste Möbeldesigner seiner Zeit war der in Paris lebende Émile-Jacques Ruhlmann, der an seinen Entwürfen mehrere Monate arbeitete. Die erlesenen Materialien waren kostbar und der Preis entsprechend hoch. Doch der Niedergang der handwerklichen Kunst war durch die fortschreitende Industrialisierung unvermeidbar. Durch die Einführung neuer Werkstoffe, wie Bakelit, Plastik und Chrom, entstand zwangsläufig die Suche nach einem neuen Stil, der sich für die Massenproduktion eignete. Luxuriöse Entwürfe aus teuren und seltenen Materialien, die in qualitätsbewusster Handarbeit entstanden, kopierte man später und brachte sie in preiswerten Versionen massenhaft auf den Markt, wodurch Art Déco schließlich weltweit zu einem Stilbegriff wurde. Die Erkenntnis, dass gutes Design den Umsatz steig erte, gab der Industrie einen gewaltigen Aufschwung. Die Möbelentwürfe jener Zeit zeigen ein vielfältiges Spektrum an Formen und Ideen mit den neuen Materialien, wie beispielsweise Stahlrohr. Marcel Breuer, der bis zum Jahre 1928 die Möbelwerkstatt des BAUHAUSES leitete, konstruierte im Jahre 1925 den ersten Stahlrohrstuhl. Die eigentliche Innovation bestand darin, die Grundformen eines konventionellen Polstersessels auf ein leichtes Gerüst aus verschweißten Stahlrohren zu reduzieren. Der finnische Architekt Alvar Aalto entwickelte aus verleimtem, biegbarem Schichtholz eine neue Möbelform, wobei er die natürliche Feuchtigkeit der finnischen Birke nutzte. Er übertrug dabei die konstruktiven Ideen der Bauhaus-Stahlrohrmöbel auf Holz. Im Jahre 1935 stellte er seinen ersten freitragenden Stuhl aus gebogenem Schichtholz vor. Eine große Bedeutung kam in den zwanziger Jahren besonders dem Textildesign zu, wodurch der Weltruf der Wiener Werkstätten maßgeblich geprägt wurde. Der bedeutende Designer Josef Hoffmann entwickelte aus den floralen, geschwungenen Stilelementen eine mehr rechtwinklig orientierte Dessinierung. Hoffmann wie auch van de Velde, Behrens, Riemerschmid u.a. schufen Entwürfe, deren geometrische oder dynamische Formen von Anfang an für die industrielle Produktion gedacht waren. Für die Umsetzung war jedoch die Zeit noch nicht gekommen. Etwa 18.000 Entwürfe für Textilien aller Art füllen die Musterbücher der Wiener Werkstätten. Viele davon sind zeitlos und modern bis in unsere Zeit hinein und haben u.a. in besonderem Maße auch die Dessinierung heutiger Teppichkollektionen beeinflusst. Auch Künstler, wie Pablo Picasso, Henri Matisse, Georges Rouault, Georges Braque oder Raoul Dufy schufen Entwürfe für Bildteppiche, Dekorations- und Möbelbezugstoffe. Die Bedeutung von Glas spielte in der gesamten Art-Déco-Epoche eine wichtige Rolle, nicht nur für Vasen, Gläser, Lampen oder Spiegel. Neu entwickelte Glassorten erlaubten eine weiterreichende Anwendung. Der Glaskünstler René Lalique gehört zu den ältesten Verfechtern des Art-Déco-Stils, der in den 20er Jahren damit begann, Möbel aus Glas herzustellen. Architekten wie Walter Gropius und Le Corbusier verwendeten Glas zum ersten Mal als Blendwände. Mies van der Rohe veröffentlichte seinen ersten Entwurf für einen gläsernen Wolkenkratzer. Auch der amerikanische Architekt Frank Lloyd Wright hat seine Vorliebe für abstrakt gemustertes Glas künstlerisch in der Architektur umgesetzt. In höchster Perfektion schöpften Großprojekte, wie z.B. elegante Ozeanriesen, die New Yorker Radio City Music Hall oder der Ballraum im Londoner Park-Lane-Hotel den Art Déco-Stil in all seinen Möglichkeiten aus. Insbesondere in der Architektur ist Art Déco auch heute noch international gegenwärtig.
Erklärung zum Design der STOWA Antea
Da es immer wieder kleine Missverständnisse wegen dem Design der STOWA Antea gibt, möchten wir hier an dieser Stelle einige Dinge dazu erklären. Emotionslos gesagt ist die ganze Sache viel einfacher als viele denken.
In den dreissiger Jahren kauften selbst bekannte Uhrenfabriken aus Glashütte Ihre Zifferblätter in Pforzheim ein! Z.B kaufte Lange in Pforzheim Zifferblätter, die zufällig Merkmale von Bauhaus und Werkbund aufwiesen. (Quelle ist das Nomos Buch von Hans Irrek, Design Klassiker, „Die Tangente von Nomos Glashütte“-Seite 18 - zweites Drittel).
Dieser Umstand wurde STOWA auch von mehreren Leuten (u.a. dem Sohn und langen Geschäftsführer der damals größten Zifferblattfabrik der Welt) bestätigt. Damals und noch weit in die achtziger Jahre hinein gab es nur ganz wenige Firmen, die sich Ihre Gestaltung von Uhren überhaupt schützen ließen! (ich erinnere mich immer wieder an meine Besuche bei einer Pforzheimer Zifferblattfabrik, die mir immer Zifferblätter zum Kauf anbot, die mit Markennamen aller möglichen Firmen bedruckt waren - anfang der Neunziger war da wohl noch niemand so sensibel wie heute). Erst in den Neunziger Jahren und durch den Boom im Uhrenmarkt haben immer mehr Firmen erkannt, dass eigenständiges Design sehr wertvoll ist und geschützt gehört (was wir bei STOWA auch völlig in Ordnung finden). Trotzdem gibt es immer wieder Firmen, die ein altes Design ausgraben und für sich schützen. Ansich könnte man meinen, dass dies verwerflich ist, dem ist aber nicht so. Der Gesetzgeber sieht z.B vor, dass Dinge, die in „Vergessenheit“ geraten sind, sehr wohl wieder neu entdeckt und geschützt werden können. Einzigst die Frage:„Wann ist etwas in Vergessenheit geraten“ stellt alle vor ein großes Problem. Es gibt aber Fälle in der Rechtsprechung die solchen Anträgen auf Geschmacksmusterschutz positiv eingestellt waren. Andere Fälle waren da keinesfalls eindeutig und eben nicht in „Vergessenheit“ geraten. Dies wird aber immer eine schwierige Entscheidung des Rechtsprechers sein. Da ich weiter in der Sache der Herkunft von z.B genau den Zifferblättern um die es geht recherchiere, kann man irgendwann mal sehr gespannt sein, wer nun die Zifferblätter die bei uns oder anderen Uhren zur Verwendung kommen, tatsächlich entworfen hat.
Es geht eigentlich weniger darum, welche Firma diese Blätter entworfen hat, den es ist schlichtweg kein exklusives Design irgendeiner Firma, sondern vielmehr eine Epoche in der Pforzheimer und Schweizer Zifferblattindustrie gewesen.
Ich gehe etwas tiefer hinein in die Materie - ich recherchiere seit Monaten um den wirklichen Schöpfer oder Zeichner dieser Blätter zu finden. Irgendwo in Pforzheim muss er gelebt und gearbeitet haben. Es bleibt spannend! Im übrigen war die Arbeitsweise vieler existierender und früherer Zifferblattfabriken meist gleich. Man hatte eine Abteilung mit Entwerfern/Designern, die den Uhrenproduzenten Ihre Zifferblattkollektionen jedes Jahr mehrmals vorlegten. Der Uhrenproduzent (darunter auch heute sehr erfolgreiche Marken) suchte sich seine Blätter raus und bestellte sie mit seinem Namen und evtl. kleinsten Abweichungen beim Zifferblattherste ller. Somit muss man ganz klar sagen, dass ehemalige Entwerfer/Designer in den Zifferblattfabriken den Trend - zumindest im Uhrenbereich - gemacht haben. Erst heute ist die Gestaltung der Uhren und Zifferblätter zu einem ganz besonders wichtigen und großen Teil der Uhrenindustrie geworden. Ich hoffe, dass meine Erläuterungen das Thema etwas objektiviert haben. Es gibt noch viele Dinge die in diesem Zusammenhang gesagt werden müssten. Viele Uhrensammler kennen aber auch die zahllosen Uhren aus den dreißiger Jahren , die sich alle der gleichen Formensprache bedienten und heute vielen Firmen als Grundlage für neue Modelle dienen.
Neues zu schaffen und „Altes“ nicht völlig vergessen.
Bei STOWA ein Teil der Philosophie.
Jörg Schauer
(Designer und Produzent aller aktuellen STOWA Uhren)
Selbstverständlich verschicken wir gerne unseren STOWA Katalog. Bitte rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Email. Unser Katalog wird am gleichen Tag versandt.
Von Zeit zu Zeit gibt es die Frage wo STOWA Uhren und die Komponenten hergestellt werden.
Schon im Jahre 2007 wurde im Fachmagazin Armbanduhren ein Bericht abgedruckt, der auch diese Frage beinhaltete.
Im Gespräch mit dem Journalisten Martin Häussermann hat Jörg Schauer über die Strategie und die Zukunft von STOWA gesprochen.
(Das Interview war Teil eines Berichts zum 80 ig jährigen Jubiläum von STOWA)
"Auch unter Schauers Ägide lief Stowa zwischenzeitlich etwas unrund. Der Preisdruck machte der Marke zu schaffen. Diesen Druck ließ das junge Team in Engelsbrand durch zwei Ventile ab. Zum einen suchte Schauer systematisch und erfolgreich nach günstigeren Komponentenherstellern, auch in Fernost, wie er offen einräumt. Andererseits betont er: "80 Prozent der Wertschöpfung an Stowa-Uhren stammt aus Europa." Auch die Vertriebspolitik wurde umgestellt: von der klassischen Handelsmarke hin zum Direktvertrieb.
"Seit 6 Jahren verkauft Schauer Stowa fast nur noch online (www.stowa.de) oder direkt ab Werk. Stowa-Uhren sind durch günstigeren Einkauf und den Wegfall von Handelsspannen im Verkaufspreis deutlich billiger geworden."
Deutsch
English